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Wann sollten Eltern handeln?
Fieber im Kindesalter
Erkrankungen gehen bei Kindern besonders häufig mit Fieber einher. Zwar handelt es sich dabei um eine sinnvolle Schutzreaktion des Körpers – in manchen Fällen sollten Eltern jedoch umgehend reagieren.
Fieber senken nicht immer sinnvoll
Das Dreitagefieber ist eine typische Kinderkrankheit, deren Name den fieberhaften Verlauf schon andeutet. Auch andere Krankheiten, zum Beispiel die akute Mittelohrentzündung, sind bei kleineren Kindern oft von Fieber begleitet – schließlich ist ihr Immunsystem noch nicht voll entwickelt.
Das Immunsystem des Kindes unterstützen
Bei Krankheiten, die von Fieber begleitet werden, helfen Kindern vor allem zwei Maßnahmen: ausreichend trinken und im Bett bleiben. Daneben empfiehlt Günther: „Eltern können ihrem fiebernden Kind helfen, indem sie, je nach Phase, Wärme zuführen, beispielsweise über Decken, Wärmekissen und warmen Tee, oder den Körper bei seinen Bemühungen um Abkühlung unterstützen. Dies kann über eine kühle Raumtemperatur, Wadenwickel oder Waschungen geschehen.“
Wann Eltern einen Arzt aufsuchen sollten
Bei ernsten Symptomen sollten Eltern mit kleinen Kindern umgehend einen Arzt aufsuchen. Dazu gehören:
- Durchfall oder Erbrechen
- starke Hals- und Ohrenschmerzen, Nackensteife oder trockener Husten
- Fieber über 40 Grad
- Fieber, das trotz Antibiotika-Therapie länger als drei Tage anhält.
Quelle: Barmer
01.11.2019 | Leonard Olberts